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22.02.17 09:41

NEUE STUDIE ZU MUSKELGESUNDHEIT

Höhere Proteinaufnahme wirkt sich, unabhängig von der Proteinquelle, positiv auf die Muskelmasse und -stärke bei Erwachsenen aus.


03.11.16 12:07

GLUCOCORTICOIDE UND IHRE KNOCHENGESUNDHEIT

Glucocorticoide können einen Verlust an Knochenmasse beschleunigen.


10.10.16 10:14

WELTOSTEOPOROSETAG 20.10.2016

GESUNDE KNOCHEN - GESUNDE ZUKUNFT


19.07.16 12:19

NEUE TERMINE - FÜR WEITERBILDUNG ZUR OSTEOPOROSE-PRÄVENTIONS-TRAINERIN IN GRAZ

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10.05.16 14:02

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ALARMIERENDE VERÄNDERUNGEN DER KÖRPERGRÖSSE BEI ÄLTEREN MENSCHEN
Zwei Drittel der Seniorenheimbewohner in Österreich sind im Laufe ihres Lebens signifikant kleiner geworden. Eine Bestandsaufnahme.

Weltweit durchgeführte Kampagnen zum Weltosteoporosetag rücken dieses Jahr die gefürchteten Wirbelkörperbrüche und ihre Folgen in den Mittelpunkt. Obwohl wissenschaftliche Studien belegen, dass eine Verringerung der Körpergröße ein Hinweis auf osteoporotische Wirbelkörperbrüche sein kann und obwohl sie die am häufigsten vorkommenden osteoporotischen Frakturen sind, werden sie von allen osteoporotischen Frakturen am seltensten diagnostiziert. Eine Therapie der zugrunde liegenden Osteoporose findet daher bei vielen Betroffenen nicht statt. Der Dachverband der Österreichischen Osteoporose Selbsthilfe hat nun mit einfachen Methoden eine Bestandsaufnahme der Körpergrößenveränderungen von Seniorenheimbewohnern durchgeführt und dabei Übereinstimmungen mit bereits bekannten Daten aus wissenschaftlichen Studien festgestellt. Österreichweit wurde ein einheitliches, standardisiertes Messsystem mit exakten Instruktionen zur Messung und Erfassung der Körpergröße an die teilnehmenden Heime verteilt. Die von geschulten Personen in den jeweiligen Seniorenheimen erhobenen Messwerte wurden mit der maximalen Körpergröße, die in Dokumenten (Reisepass etc.) eingetragen war, verglichen und eine zweite Verlaufsmessung nach sechs Monaten durchgeführt.

Die Ergebnisse im Detail:
62 % aller gemessenen Personen sind im Laufe ihres Lebens um mindestens 4 cm kleiner geworden. Von diesen war lediglich bei 37 % eine Osteoporose diagnostiziert. Der Prozentsatz derer, die um mindestens 8 cm kleiner geworden sind, liegt immer noch bei 27 %. Auch von diesen hat lediglich ein Drittel eine Osteoporose Diagnose erhalten. Für eine Verringerung der Körpergröße kann es viele Ursachen geben, sie deutet nicht zwingend auf eine Osteoporose hin. Schaut man sich aber an, wie viel Prozent der untersuchten Personen trotz einer Verringerung der Körpergröße um mindestens 4 cm und bereits erlittener Schenkelhalsfraktur und gleichzeitiger Diagnose Osteoporose keine Osteoporosetherapie erhalten – nämlich 79 % – dann ist das Ergebnis doch sehr alarmierend. Die Verlaufsmessung, die sechs Monate nach der ersten Messung durchgeführt wurde, zeigte, dass 17 % der Teilnehmer im Zeitraum zwischen erster und zweiter Messung um mindestens 2 cm kleiner geworden sind. An dieser Stelle sei festgehalten, dass die aufgezeigten Missstände keinesfalls ein ausschließlich in Seniorenheimen auftretendes Phänomen sind, sondern sich dieses quer durch die Bevölkerung zieht.

Die Österreichische Osteoporose Selbsthilfe sieht Patienten und Ärzte in der Pflicht
Vor dem Hintergrund dieser Zahlen richtet Elisabeth Feichter, Präsidentin des Dachverband der Österreichischen Osteoporose Selbsthilfegruppen, einen eindringlichen Appell einerseits an die Patienten, von denen sie sich durch die regelmäßige Kontrolle der eigenen Körpergröße noch mehr Eigenverantwortung als bisher wünscht. Andererseits möchte sie aber auch die Ärzte noch mehr in die Pflicht nehmen: „Die Ergebnisse unserer Erhebung machen deutlich, wie wichtig und notwendig regelmäßige Größenmessungen sind. Durch das Zusammenspiel von Arzt und Patient kann mit einfachen Mitteln der Verlauf von Krankheiten, im Speziellen der Osteoporose, überprüft werden.“