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20.OKTOBER IST WELTOSTEOPOROSETAG

"Sich bewegen bringt Segen"...


22.02.17 09:41

STUDIE ZU MUSKELGESUNDHEIT

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23.04.2014 12:04 Alter: 4 Jahre

ARZNEIMITTELFÄLSCHUNGEN AUS DEM INTERNET

Vorsicht ist geboten bei Bestellungen von Medikamenten in Online Portalen!

 

Die Fälschungen von Arzneimitteln durch kriminelle Netzwerke nehmen dermaßen Überhand, dass von Interpol ein eigener Fachausdruck dafür kreiert wurde: "Pharmaceutical crime" beschreibt das Verbrechen, Arzneimittel zu fälschen und in Verkehr zu bringen. Gesundheitsorganisationen, Zoll und Polizei arbeiten eng zusammen, um den mafiösen Strukturen der Arzneimittelfälscher das Handwerk zu legen. Ein aktueller Coup gelang im französischen Le Havre, wo im Februar 2014 ein Frachtschiff mit 2,4 Millionen als Tee deklarierten Arzneimittelfälschungen im Hafen einlief und gestellt wurde. Im Juni 2013 wurden bei der Interpol-gestützten Aktion PANGEA VI weltweit 9,8 Millionen illegale und gefälschte Arzneimittel konfisziert.

„Falsche“ Internetapotheken als Gefahr für Konsumenten

Gefälschte Arzneimittel gelangen über illegale Vertriebswege an die Konsumenten. Mittels Internet-Bestellungen und Versandhandel unterwandern tausende Packungen auch den österreichischen Markt. Das österreichische Finanzministerium berichtet in seinem aktuellen Produktpirateriebericht 2013, dass vergangenes Jahr 22.293 Tabletten vom Zoll abgefangen wurden. Wahrscheinlich nur die Spitze des Eisbergs. Vertrieben werden diese Fälschungen über professionell gestaltete Online-Portale, die den Konsumentinnen und Konsumenten Echtheit und Seriosität vortäuschen.

Hinter "Pharmaceutical crime" stecken jedoch nicht kleine Betrüger, sondern organisierte kriminelle Strukturen. Die Fälschungen werden mehrfach zwischen verschiedenen Kontinenten hin- und her transportiert, um Spuren zu verwischen. Jüngst wurden im Internet bestellte gefälschte Arzneimittel an österreichische Konsumenten verschickt und als Absender nichts ahnende österreichische Apotheken angegeben. Der Betrug flog auf, weil die Post falsch frankierte Pakete an die am Absender angegebenen Apotheken retournierte. Leider ist es extrem schwierig, den ausländischen Fälscherbanden habhaft zu werden.

Also Vorsicht beim Kauf von Medikamenten über das Internet!